Quercus cerris (Solitärbaum)

  • Zerreiche bei Boymann
    Ein Baum mit ausgeprägter Haltung über viele Jahre

Die Zerreiche verändert ihr Erscheinungsbild über eine langsame Verdichtung.

Im Austrieb wirkt das Blattwerk frisch und weich, fast leicht in seiner Bewegung.

Im Sommer verdichtet sich die Krone zu einer ruhigen, dunklen Blattfläche, die dem Baum mehr Gewicht im Garten gibt.

Mit zunehmendem Alter rückt der Stamm stärker in den Vordergrund: Die tief gefurchte Rinde legt sich in unregelmäßigen Strukturen übereinander und bildet eine Oberfläche, die das Licht bricht und Schatten entstehen lässt.

Besonders im Winter wird die Rindenzeichnung des Stammes deutlich sichtbar.

Im Herbst setzt sich das Laub in warmen Gelb- und Brauntönen ab, ohne die geschlossene Wirkung der Krone zu verlieren. Die Farbveränderung bleibt eingebettet in das Gesamtbild und wirkt zurückhaltend im Hintergrund.

Über die Jahre entsteht ein Baum, der sich nicht auf einzelne Jahreszeiten reduzieren lässt, weil Blattwerk, Rinde und Form ineinander greifen und gemeinsam ein ruhiges Bild entstehen.

Ein Solitär für große Privatgärten und landschaftliche Anlagen, in denen natürliche Entwicklung und Beständigkeit das Gesamtbild prägen.

Solitärbaum 5 x verpflanzt mit Drahtballen
Stammumfang 35-40-45-50-60-70 cm, Stammhöhe 240-280 cm
Kronenbreite 200-300-400 x Gesamthöhe 700-900-1200 cm

Infotafel
  • Botanischer Name: Quercus Cerris
  • Wuchsform: Großbaum, breit ausladende Krone, kräftiger Aufbau
  • Höhe: ca. 15–25 Meter
  • Breite: ca. 10–15 Meter
  • Standort: Sonnig bis halbschattig
  • Boden: Tiefgründig, durchlässig, auch trockenheitsverträglich
  • Besonderheiten: Stark gefurchte, charaktervolle Rinde, robuste Art, markante Winterwirkung
  • Verwendung: Solitärbaum, große Privatgärten, landschaftsprägende Einzelstellung
Boymann GmbH & Co KG, 22.06.2026
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