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EibenEibenalleeEine Allee aus EibenAlleebaum EibeEibe als Alleebaum

Eine Allee aus Eiben

Wissenswertes zur Eibe

Die Eibe (Taxus baccata) gehört zu den wenigen in Mitteleuropa einheimischen Nadelholzarten. Sie liebt lichten Schatten und daher liegt ihr ursprünglicher Naturstandort in lichten Laubwäldern. Dort ist sie allerdings weitgehend ausgestorben, weil die Nadeln die durch Kahlschlag plötzlich verursachte Sonneneinstrahlung nicht vertragen. Dank ihrer guten Schnittverträglichkeit ist das Gehölz aber schon seit Jahrhunderten ein Werkzeug und Stilmittel der Gartenkunst. Italienische Renaissancegärten, französische Barockanlagen, englische Landschaftsgärten und auch der deutsche Volkspark – keine stilbildende Epoche wollte auf die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Eibe verzichten. Und schon im Mittelalter pflanzte man das überaus langlebige Gehölz in die Nähe der Burgen und Schlösser. Hier allerdings, um aus dem harten und sehr schweren Holz Bogen, Armbrustbogen und Wurfspieße herzustellen.

Die Eibe in Park und Garten

Heute ist die Eibe in Hausgärten vor allem als Heckenpflanze und immergrünes Formgehölz beliebt. Sie wird unter sämtlichen Lichtbedingungen aufgeschult und ist daher für sonnige bis schattige Standorte geeignet. Während Taxus baccata im Hausgarten meist nicht frei wachsen darf, ist dies in Parkanlagen anders. Doch sind wirklich schön gewachsene alte Exemplare sehr selten anzutreffen. Meist stehen die Gehölze im Schatten großer Bäume und suchen dort selbstverständlich Licht, was wiederum zu einem etwas stakseligen Wuchs führt und aufgrund des Lichtmangels vielfach die langen, durchhängenden Äste im inneren Bereich verkahlen.

Einmalig – die Eibe als Alleebaum

Baumschulen bieten Eiben als mehrstämmige Heister in Größen bis 4 Metern, als Heckenware sowie als über Jahre erzogene Formgehölze an. Als mutmaßlich einzige Baumschule in Deutschland und Europa bietet Boymann die Eibe als nun fast ausgewachsenen Alleebaum an. In unserem Quartier werden seit neun Jahren 24 aufgeastete Eiben zu Bäumen mit einem identischen Kronenaufbau erzogen und wir sind bald am Ziel. Die neun Mal verschulten Exemplare sind zwischen 85 und 90 Jahre alt und so kann die Allee in absehbarer Zeit zum Juwel eines stilvollen Gartens oder Parks werden. Eine solche Eibenallee kann nur einmal in einem Gärtnerleben entstehen. Ihre Einmaligkeit liegt gerade in der hohen Stückzahl und der damit verbundenen Chance einer Alleepflanzung – daher soll diese große Nadelbaumfamilie zusammen bleiben und nur in einer Partie angeboten werden.



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